Wie du andere motivieren kannst

Menschen zu motivieren gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Managements. Die Entfachung der Leidenschaft in einem Menschen ist kein leichtes Vorgehen. Andere anzuspornen und das beste aus sich herauszuholen, macht nicht nur Spaß und gibt tiefe Befriedigung, es motiviert auch einen selber. Es gibt einige Punkte, was Menschen (nicht nur im Job) nachhaltig begeistert und ihre Leidenschaft weckt.

Motivieren

  1. Funktion

    Auf dauer lähmt es jeden Menschen, dass Gefühl zu haben unbeudetend zu sein. Jeder Mensch möchte wissen, dass seine Arbeit Mehrwert schafft, dass sie wichtig und unverzichtbar ist. Wer seinen Mitarbeitern genau das vermittelt, weckt ihren Elan aufs Neue. 

  2. Teamarbeit

    Der Begriff wird leider inzwischen zu überstrapaziert und missbraucht. Aber er trifft die Sache auf den Kopf. Menschen sind soziale Wesen und Unternehmen sind soziale Organisationen. Kopperation, Zusammenarbeit verbunden mit Anerkennung und Ermutigung durch andere, kurz Teamgeist ist das, was wir im Job neben einer sinnvollen Arbeit vor allem suchen. Ist das Gefühl vorhanden - leistes man oft mehr. 

  3. Fairness.

    Sämtliche Gratifikationen wie Gehalt, Prämien, Lob müssen transparent, nachvollziehbar und gerecht erfolgen. Nichts ist abträglciher als Bevorzugung und ungerechte Bezahlung für die Motiviation in der Arbeit.

  4. Beachtung.

    Der Punkt hängt stark mit dem ersten zusammen, verdient aber eine besondere Erwähnung (oder besser gesagt: Beachtung). Geld ist der Mühe Lohn, aber es kompensiert niemals fehlende Anerkennung. Egal, was einer kreiert oder produziert – er möchte, dass das Kollegen und Kunden registrieren, vor allem wenn es gut war. Lob ist eine Form von Beachtung, eine besonders positive. Aber auch sachliche und faire Kritik gehört dazu. Und gerade bei Leistungsträgern kann man gar nicht genug Brimborium um ihre Verdienste machen. So werden sie gar zum Vorbild und Ansporn für andere.

  5. Wachstum.

    Das geflügelte Wort vom lebenslangen Lernen klingt stets appellativ, dabei ist es unser ureigenes Interesse: Wir wollen uns weiterentwickeln, im Job wachsen, uns mehr Verantwortung und Gestaltungsspielräume erarbeiten. Aber nur wo Menschen das auch können, gedeiht Leidenschaft. Gläserne Decken und fehlende Entwicklung durch Vorgesetzte oder geschulte Dienstleister sind Motivationskiller – und nicht selten ein wesentlicher Grund, den Job zu wechseln.

  6. Autonmie.

    Für die meisten Unternehmer war es der Hauptwunsch, sich selbstständig zu machen: Sie wollten unabhängiger werden, in ihren Entscheidungen, in ihrem Schaffen und ihrem Arbeitsalltag. Angestellte wollen das auch. Und tatsächlich sind Freiheit und Selbstbestimmung enorm große Antriebskräfte. Wo immer Sie können: Zeigen Sie Menschen, wie sie unabhängiger werden – und Sie werden ihre Leidenschaft wecken.


Lass uns einen Kommentar da

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen